Sagen wir’s so

Liebes 2017,

zunächst einmal: schön, dass du da bist. Wir kennen uns noch nicht sehr gut, aber ich freue mich, dass wir uns überhaupt begegnet sind (das versteht sich ja immer weniger von selbst, je älter man wird).

Du weißt, dass hierzulande die Unschuldsvermutung gilt, bis das Gegenteil bewiesen ist, und so hoffe ich, dass meine Vorschusslorbeeren gerechtfertigt sind und ich mir nicht im Laufe unserer Bekanntschaft die Freude über dich abgewöhnen muss.

Stimmt, das liegt ja nicht nur an dir. Deshalb verspreche ich, mit einer positiven Grundeinstellung an die gemeinsame Zeit zu gehen, die vor uns liegt. Außerdem will ich, während du läufst und läufst und läufst, genauso wenig auf der faulen Haut liegen, sondern immer wieder den besten Weg suchen, damit du und ich und alle Geschöpfe innerhalb meines Wirkungskreises gut durch diese 365 Tage kommen.

Denn natürlich denke ich nicht, dass du allein es schon richten wirst – wie denn, du bist ja schon mehr als ausgelastet mit Vorbeigehen. Mir und den paar Milliarden anderen fällt es zu, dafür zu sorgen, dass wir dich in guter Erinnerung behalten können, wenn wir uns in 52 Wochen wieder trennen müssen.

Die Zeit, die du mir gibst, will ich dazu nutzen, das Allerbeste aus dem zu machen, was ich beeinflussen kann. Das anzunehmen, was unabänderlich ist. Und jemand zu sein, dem ich 12 Monate lang Morgen für Morgen ins Gesicht schauen kann.

Na dann: Auf geht’s.

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